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← Zurück 15:15 – 15:40 (25 Min.) · Security-Stage · Vortrag auf einer Themenbühne (Strategic)
Security

Working with B2B Identities

Viele unserer Kunden stehen weiterhin vor erheblichen Herausforderungen im Umgang mit Identitäten. Phishing ist nach wie vor der Ausgangspunkt vieler Ransomware‑Angriffe. Gleichzeitig verursachen Auftragnehmer, Partner und Lieferanten hohe operative und Governance‑Aufwände. Moderne Arbeitsmodelle und Consumer‑Trends zeigen zudem, dass eine solide CIAM für B2B Implementierung messbare Geschäftsvorteile bringt.

Alex Christophe

Alex Christophe

Channel Manager IAM

Wichtigste Erkenntnisse

5 Punkte

01

Externe Identitäten stellen den Großteil aller Identitäten in Unternehmen dar und werden bislang in Budget und Prozessen unterschätzt.

02

Delegiertes Management und Relationship-Based-Access sind entscheidend für effizientes B2B-Identitätsmanagement.

03

Self-Service-Funktionen verbessern maßgeblich das Nutzererlebnis und entlasten Helpdesks.

04

Der Datenschutz bei Drittparteien stellt besondere Herausforderungen durch rechtliche Vorgaben dar.

05

Unternehmen müssen B2B-IAM als eigenes, strategisch wichtiges Feld verstehen und dafür passende Ressourcen bereitstellen.

Kurzfassung

Alex Christoph von Thales erläutert auf der Bechtle Microsoft World 2026 die Besonderheiten und Herausforderungen im B2B-Identitätsmanagement. Er stellt dar, dass externe Identitäten bereits die Mehrheit in Unternehmen ausmachen, jedoch nicht ausreichend in Budgets und Prozessen berücksichtigt werden. Schlüsselkonzepte wie delegated management, relationship-based access control und Self-Service spielen eine zentrale Rolle für effiziente und sichere Zusammenarbeit mit Partnern, Lieferanten und Dritten. Unternehmen müssen laut Christoph die Sicherheit und das Onboarding externer Nutzer optimieren, wobei Thales passende Lösungen anbietet. Die Hauptthemen sind Risiken durch externe Identitäten, unterfinanzierte IAM-Prozesse sowie strategisches Delegationsmanagement.

Langfassung

Alex Christoph, zuständig für das Channel-Geschäft von Thales in der DACH-Region, thematisiert im Rahmen der Bechtle Microsoft World 2026 die Besonderheiten beim Management von B2B-Identitäten. Bei Thales, einem europäischen Technologiekonzern mit Fokus auf Cybersecurity, werden Lösungen für Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM), unter anderem FIDO-basierte Authentifizierungstechnologien, angeboten. Christoph verdeutlicht, dass laut aktueller Thales-Studien etwa 70 % aller Identitäten im Unternehmensumfeld extern sind – also Partner, Lieferanten, Kunden und Drittparteien. Auch bei Ausschluss von Endkunden bleiben fast die Hälfte aller Identitäten extern, was ein erhebliches Risiko- und Verwaltungspotenzial birgt.

Die Forschung konzentriert sich auf große Unternehmen (Umsatz >100 Mio. USD). Dabei wurde festgestellt, dass Unternehmen zwar die Risiken durch externe Identitäten kennen, aber kaum Budget für deren Management bereitstellen. Christoph hebt hervor, dass B2B-IAM sich fundamental von klassischem Workforce-IAM unterscheidet: Im Vordergrund stehen Delegation (z. B. Weitergabe von Rechtevergabe an Partnerunternehmen), Self-Service-Prozesse (wie Passwort-Resets und Zugriffsanfragen durch den Nutzer selbst) und relationship-based Access Controls (die Beziehung eines Nutzers zum Unternehmen zählt mehr als Gruppenmitgliedschaft).

Zentrale Herausforderungen liegen im Onboarding externer Identitäten, dem Schließen von Sicherheitslücken und der Reduktion von Benutzerhürden. Datenschutz und Einhaltung gesetzlicher Regelungen (z. B. DSGVO) sind besonders komplex, da externe Identitäten anderen rechtlichen Rahmenbedingungen unterliegen. Viele Unternehmen haben laut Survey Schwierigkeiten, einfache und sichere Authentifizierungsmechanismen für die heterogenen externen Nutzergruppen zu implementieren.

Delegierten-Management, Self-Service und Relationship-Based-Access sind laut Christoph Schlüssel, um B2B-IAM effizient und sicher zu gestalten. Lösungen wie die von Thales bieten hier drag-and-drop-fähige Oberflächen, um Implementierungsaufwände zu begrenzen. Das Fazit: Wer IAM-Projekte für B2B identitäten priorisiert, verbessert Sicherheit, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit – nicht zuletzt dank Partnern wie Bechtle für die Projektumsetzung.

Actually internal identities represent about 30% of all identities in organizations; external identities, so non-employee identities, represent almost 70% of all identities.

— Diese Aussage unterstreicht den Paradigmenwechsel bei Unternehmensidentitäten.

One of the reasons we think the budgets aren't quite there yet is because B2B identities are somewhat misunderstood.

— Stellt den Nachholbedarf im Verständnis und in der Ressourcenvergabe klar heraus.

Self-service, again, it's a must. Today, providing any level of service... that requires a help desk to go and do lots of things all the time is just unacceptable.

— Betont die Bedeutung von Self-Service-Prozessen für die Effizienzsteigerung.

It's not so much the group that you belong to that's important, it's the relationship that you have with your organization that will be important.

Schlüsselwörter

B2B-Identitätendelegated managementSelf-ServiceRelationship-Based-Access-ControlDatenschutz

Produkte / Programme

FIDO (Karten, Token)PKIThales IAM-LösungenBechtle

Genannte Personen

Alex ChristophJackMichael