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Die Digitalisierung mit Power Apps und Dataverse erhöht Transparenz und Effizienz gegenüber einer Excel-Lösung erheblich.
Der Vortrag richtet sich an Low-Code Entwickler und alle die es werden möchten. Anhand des „Sensorik-Tools“ wird gezeigt, wie eine klassische Excel-basierte Lösung in eine skalierbare, wartbare und integrierte Anwendung überführt wurde. Neben der Architektur und dem Umsetzungsansatz wird beleuchtet, wie KI-gestützte Funktionen, Bildverarbeitung und automatisierte Workflows die Lösung perspektivisch weiterentwickeln können.
Pirajean Sophie
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Die Digitalisierung mit Power Apps und Dataverse erhöht Transparenz und Effizienz gegenüber einer Excel-Lösung erheblich.
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Eine Designphase mit echtem Prozessverständnis und Framework-Prototyping beschleunigt und verbessert die Entwicklung maßgeblich.
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Der richtige Umgang mit Limitationen (z.B. SharePoint-Delegation) ist kritisch – Dataverse ist für komplexe Power Apps meist unumgänglich.
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Ein KI-gestützter Workflow (OCR, strukturierte Extraktion) kann Routine-Tätigkeiten dramatisch beschleunigen und fehlerärmer machen.
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Agile Entwicklung mit direkter User-Einbindung sorgt für bessere, praxisnahe Ergebnisse und Akzeptanz.
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Ein sauberer Application Lifecycle (Entwicklung/Produktivsystem, Managed Solution) verhindert Fehler beim Rollout.
Kurzfassung
Im Vortrag wird das Projekt zur Digitalisierung der Produkttestprozesse bei der Zentrale Handelsgesellschaft (ZHG), Tochterfirma von Makant, vorgestellt. Früher wurden die über 2000 Artikel-Tests pro Jahr mit Excel abgewickelt, nun ist ein maßgeschneidertes Sensorik-Tool auf Basis von Microsoft Power Apps und Dataverse im Produktivbetrieb. Die Entwicklung erfolgte praxisnah inkl. User-Einbindung, Designphase und Lifecycle-Management. Ein Highlight ist der neue, live gestartete KI-Workflow, der Produktfotos automatisiert per OCR und AI verarbeitet und Daten in das System einpflegt.
Langfassung
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Digitalisierung der jährlichen Verkostung und Bewertung von Produkten bei der Zentrale Handelsgesellschaft (ZHG), einer Tochter der Makant. Zuvor wurden über 2000 Lebensmittel-, Drogerie- und Haushaltsartikel per Excel-Tabellen getestet, was zu Herausforderungen bei Datenpflege, Transparenz und Zusammenarbeit führte. In einem praxisorientierten Projekt wurde der bisherige Excel-basierte Prozess in eine moderne Power App überführt: Die neue Lösung setzt auf Microsofts Power Platform, explizit Power Apps, Dataverse und Power BI zur Auswertung.
Der Referent beschreibt den Entwicklungsprozess, der mit der Teilnahme an einer realen Produktverkostung begann, um die Anforderungen und Pain Points der Nutzer zu verstehen. Statt sofort mit der Programmierung zu starten, wurde bewusst eine Designphase vorgeschaltet, inklusive Framework-Prototypen, Benutzerrollen und Prozessmodellierung, sodass die Umsetzung zielgerichtet erfolgte. Die Implementierung erfolgte agil und unter starker Einbindung echter Tester, sodass die App schrittweise entstand und Nutzerrückmeldungen eingebunden wurden.
Die Power App besteht aus einer Verkostungsanlage (Datenerfassung zu Tests und Produkten), einer gemeinsamen Bewertungsoberfläche für die Tester inklusive Kategorienbewertung per Schulnote und Kommentarfeld sowie einer Auswertungsstrecke, die mit Power BI realisiert ist. Das Datenmodell ist komplex (viele Relationen, z.B. ein Produkt - mehrere Hersteller) und erforderte schließlich den Umstieg von SharePoint auf Dataverse wegen der Delegationsgrenzen und Performance. Ein Application Lifecycle Management mit Entwicklungs- und Produktivumgebung schützt vor Fehlveröffentlichungen.
Ein aktuelles Highlight ist der KI-Workflow: Bilder werden zu Produkten abgelegt, nach Upload automatisiert ausgelesen (OCR/AI), die extrahierten Daten strukturiert transformiert und in Dataverse gespeichert. Der Prozess entlastet Tester:innen enorm, da bis zu 15 Produkte pro Test und mehr als 2000 im Jahr analysiert werden. Das Projekt ist modular aufgebaut und wird fortlaufend weiterentwickelt. Am Schluss gibt es eine Einladung zu Fragen am Business Application Stand.
Schlüsselwörter
Produkte / Programme
Genannte Personen