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Die reine technische Einführung von Copilot (z.B. Lizenzkauf) reicht nicht für nachhaltige Nutzung.
Microsoft Copilot verändert die Art, wie wir arbeiten – aber nur, wenn die Einführung gelingt. In diesem Vortrag erfahren Sie, welche typischen Fehler Unternehmen machen und wie Sie diese vermeiden. Erhalten Sie praxisnahe Tipps, konkrete Handlungsempfehlungen und Best Practices, um Copilot vom ersten Tag an erfolgreich zu nutzen. Starten Sie nicht nur Copilot – starten Sie die Zukunft der Arbeit!
Tim Fischinger
IT-Consultant M365
Duffner Lynes
System Engineer M365
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Die reine technische Einführung von Copilot (z.B. Lizenzkauf) reicht nicht für nachhaltige Nutzung.
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Change-Management ist entscheidend: Einführung muss als Prozess und nicht als Projekt verstanden werden.
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Regelmäßiger Erfahrungsaustausch (Coffee Talks, Austauschgruppen) fördert das Lernen und die Akzeptanz im Unternehmen.
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Fachbereiche müssen aktiv eingebunden werden, um konkrete und relevante Use Cases zu identifizieren.
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Fehlerkultur ist zentral: KI darf Fehler machen, Mitarbeitende müssen experimentieren und lernen können.
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Rollenmodelle und Verantwortlichkeiten (KI-Gremium, Champions, IT und Management) beschleunigen die Verankerung.
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Leadership und Commitment der Führung ist notwendig, um Ressourcen und Freiräume für KI-Innovation zu schaffen.
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Fortlaufende Sichtbarmachung kleiner Erfolge fördert Motivation und Wissenstransfer.
Kurzfassung
In diesem Vortrag teilen Christian Bauer und Maximilian Seelinger von Bechtle ihre praktischen Erfahrungen zur Einführung von Microsoft Copilot und KI in Unternehmen. Sie beschreiben typische Fehler und Herausforderungen, etwa eine rein technische Betrachtung, fehlende Change-Management-Prozesse und mangelndes Mindset. Es wird betont, dass eine erfolgreiche Einführung von Copilot weder allein durch Lizenzerwerb noch durch einmalige Trainings möglich ist, sondern als kontinuierlicher, ganzheitlicher Prozess gestaltet werden muss. Die Referenten geben praxisnahe Tipps, wie Unternehmen durch Rollenmodelle, regelmäßigen Austausch und Integration von Fachbereichen Copilot nachhaltig und gewinnbringend nutzen können.
Langfassung
Im Rahmen des Bechtle Microsoft World 2026-Events diskutierten Christian Bauer (Systemhaus Stuttgart-Rottenburg, Bechtle) und Maximilian Seelinger (Bechtle) ihre Erfahrungen mit der Einführung und Nutzung von Microsoft Copilot und KI-Lösungen in Unternehmen. Der Vortrag war spontan entstanden und nutzte viele persönliche Einblicke. Das Hauptthema war, warum KI-Einführungen und insbesondere Copilot-Einführungen oft scheitern oder nur schleppend angenommen werden.
Ein häufiger Fehler ist die Annahme, eine technische Implementierung – etwa das schnelle Bereitstellen von Lizenzen – führe automatisch zu nachhaltiger und produktiver Nutzung durch die Mitarbeiter. In der Praxis fehlt häufig das Verständnis, dass der eigentliche Veränderungsprozess erst mit der technischen Einführung beginnt. Copilot verlangt Zeit zur Einarbeitung, Integration in den Arbeitsalltag und ein verändertes Mindset von Mitarbeitenden und Führungskräften. Oft werden Trainings als einmalige Maßnahme durchgeführt, und danach fehlt der kontinuierliche Austausch und die Begleitung, weshalb die Nutzung nach anfänglichem Hype oft wieder abebbt. Erfolgreiche KI-Einführung erfordert einen fortlaufenden Prozess, der neue Mitarbeitende, sich ändernde Aufgaben und fortlaufende Schulungen und Austauschformate berücksichtigt.
Die Referenten betonen, dass technische Bereitstellung allein nicht genügt. Die tatsächliche Produktivitätssteigerung entsteht erst durch individuelle Use Cases, eine Unternehmenskultur, die Fehler akzeptiert, und eine klare Rollendefinition. Beteiligung von Fachbereichen und die Unterstützung durch die Führungsebene sind entscheidend. Bauer und Seelinger empfehlen, die Einführung als Kreislauf mit den Bausteinen "Verstehen – Aktivieren – Verankern" zu begreifen und Formate wie Coffee Talks, Austauschgruppen oder monatliche News zu etablieren, um die Kultur und Nutzung lebendig zu halten.
Sie schildern auch die Notwendigkeit unterschiedlicher Rollenmodelle (KI-Gremium, IT, Fachbereich, Management, Champions), um Verantwortlichkeiten und Kompetenzen klar zuzuweisen. Am Ende steht, dass Ideen für KI-Anwendungen gemeinsam bewertet und agil umgesetzt werden. Die BIldung eines kontinuierlichen Prozesses, in dem Erfolge sichtbar gemacht und geteilt werden, ist ein Schlüsselfaktor für nachhaltigen Erfolg. Die Referenten appellieren an die Führungskräfte, Zeit und Freiräume zur Verfügung zu stellen, damit Mitarbeitende kreativ mit neuen Technologien arbeiten können.
Schlüsselwörter
Produkte / Programme
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