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OCRE erlaubt Forschungseinrichtungen den einfachen, ausschreibungsfreien Zugriff auf Cloud-Dienste wie Azure und IONOS.
Die Zukunft von Forschung und Lehre entscheidet sich an der Schnittstelle von Innovation, Künstlicher Intelligenz und digitaler Souveränität. Hochschulen und Forschungseinrichtungen stehen vor der Aufgabe, modernste Cloud-Technologien zu nutzen und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten und Prozesse zu behalten. Im Zentrum des Vortrags steht, wie Microsoft im OCRE-Ökosystem leistungsfähige und sichere Cloud-Plattformen für Forschung und Lehre bereitstellt. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie
Uwe Presler
Head of Public Sector Technologies
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OCRE erlaubt Forschungseinrichtungen den einfachen, ausschreibungsfreien Zugriff auf Cloud-Dienste wie Azure und IONOS.
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Datensouveränität und Compliance stehen im Mittelpunkt moderner Cloud-Strategien und werden durch technische und organisatorische Maßnahmen gewährleistet.
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Microsoft Azure bleibt die führende Plattform, wird aber durch europäische Alternativen wie IONOS und Nextcloud sinnvoll ergänzt.
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Praktische Nutzungsszenarien wie Genomsequenzierung, Backup-Strategien und KI-Anwendungen verdeutlichen den Mehrwert der Cloud für Forschung und Lehre.
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Individuelle Beratung und die richtige Architekturentscheidung sind zentral für eine erfolgreiche, sichere Cloud-Nutzung im Wissenschaftsbetrieb.
Kurzfassung
Der Vortrag bietet einen umfassenden Überblick über das OCRE-Programm und seine Bedeutung für Forschung und Lehre in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es werden die aktuellen cloudbasierten Services von Microsoft Azure, IONOS und Nextcloud sowie Governance- und Souveränitätsanforderungen erläutert. Praktische Anwendungsfälle wie Genomforschung und KI-Anwendungen werden vorgestellt. Im Fokus stehen rechtliche Rahmenbedingungen, technische Möglichkeiten sowie Beratungs- und Onboardingprozesse für Forschungs- und Lehreinrichtungen. Der Redner hebt die Vorteile und Kombinationen der Plattformen hervor und bietet Unterstützung bei der Umsetzung komplexer Cloud-Strategien an.
Langfassung
Der Vortrag beginnt mit einer Einführung in das OCRE-Programm, das seit 2020 existiert und von Géant koordiniert wird, um Cloud-Dienste für Forschungseinrichtungen in Europa bereitzustellen – derzeit mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum. Ein zentraler Aspekt ist die sichere und souveräne Nutzung von Cloud-Angeboten, insbesondere Microsoft Azure, das aktuell marktführend in Forschung und Lehre ist. Alternativen wie IONOS und Nextcloud werden ebenfalls angesprochen, darunter ihre wachsende Bedeutung als deutsche und europäische Alternativen zu US-amerikanischen Cloud-Providern.
Im Rahmen des OCRE-Programms können berechtigte Einrichtungen Cloud-Ressourcen von Microsoft Azure, IONOS oder weitere Services wie Nextcloud ausschreibungsfrei und unkompliziert beziehen. Der Vortrag erläutert zentrale Herausforderungen, mit denen Organisationen konfrontiert sind, darunter regulatorische Vorgaben (v.a. Datenschutz), Geopolitik, Zugriffskontrolle und Zukunftssicherheit. Souveränität wird als Architektur- und weniger als reine Produktentscheidung definiert, wobei Aspekte wie Standort der Datenverarbeitung und Schlüsselverwaltung im Vordergrund stehen.
Microsoft und Partner reagieren mit verschiedenen Angeboten: von der Azure Sovereign Public Cloud (inklusive EU Data Boundary), über Delos-Cloud (mit deutscher Governance-Struktur, speziell für den Public Sector) bis zu Azure Local für höchste Schutzbedarfe. Die technische und organisatorische Einordnung und Entscheidung, welche Daten wohin gehören, wird hierbei stark betont.
Anwendungsfälle aus der Praxis konkretisieren den Ansatz: Beispielsweise die Genomsequenzierung (Azure Confidential), Hochschul-Plattformen (mit Backup auf IONOS) und KI-Anwendungen wie Chatbots für Studierendendaten. Die Möglichkeit, Cloud-Dienste unterschiedlicher Anbieter parallel bzw. kombiniert zu nutzen (z.B. Nextcloud als Souveränitätslösung neben Azure), wird erleichtert durch klare Onboarding-Prozesse, Call-Off-Contracts und den Bechtle-Beratungsservice. Am Ende werden praktische Tipps gegeben und auf Ansprechpartner für eine persönliche Beratung auf der Messe hingewiesen.
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