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← Zurück 14:00 – 14:30 (30 Min.) · Public Sector-Stage · Vortrag auf einer Themenbühne (Strategic)
Public Sector

Panel: Mehr Zeit fürs Wesentliche: Wie das Paul-Gerhardt-Werk mit Bechtle moderne Pflegearbeit stärkt

Wie kann Digitalisierung in einer Pflegeeinrichtung so gestaltet werden, dass sie den Arbeitsalltag wirklich erleichtert? Im Paneltalk geben das Paul-Gerhardt-Werk und Bechtle Einblicke in ihre gemeinsame Digitalisierungsreise. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Arbeitsplätze und klare Prozesse dabei helfen, Freiräume für das Wesentliche zu schaffen: die Pflege der Menschen. Der Talk zeigt, warum Digitalisierung kein Selbstzweck ist, welche Rolle ein starker IT-Partner dabei spielt und wie aus einer modernen Einrichtung eine noch modernere werden kann. Im Anschluss bleibt Raum für ein offenes Q&A mit unseren Referent:innen.

SS

Sergej Schloss

Leitung Competence Center Business Collaboration

Wichtigste Erkenntnisse

5 Punkte

01

Die größte Herausforderung bei IT-Transformationen liegt meist in Organisation, Kommunikation und Nutzerintegration, nicht in der Technik.

02

Teamwork auf Augenhöhe und das Verlassen klassischer Rollen beschleunigen komplexe Veränderungsprozesse.

03

Zentralisierte, digitale Dokumentation verbessert Workflows und entlastet das Personal nachhaltig.

04

Die Entwicklung von branchenspezifischer IT sollte aus der Praxis entstehen und Nutzerbedarfe priorisieren.

05

Intuitive, sichere und föderal kompatible IT-Lösungen sind für Schulverwaltungen essenziell – ebenso wie gute Schulungs- und Supportstrukturen.

Kurzfassung

Das Panel diskutiert die digitale Transformation des Paul-Gerhardt-Werks mit IT-Partner Bechtle und präsentiert anschließend den Bechtle School Pilot, eine speziell entwickelte IT-Lösung für Schulverwaltungen. Im Paul-Gerhardt-Werk führte die Umstellung von analogen auf digitale Prozesse zu effizienterer Pflegearbeit. Entscheidende Herausforderungen waren jedoch nicht technischer Natur, sondern die Einbindung aller Zielgruppen und der Aufbau gemeinsamer Strukturen. Der Bechtle School Pilot adressiert spezifische Anforderungen von Schulverwaltungen, wie sichere, benutzerfreundliche und föderal zugeschnittene IT-Lösungen einschließlich Schulungs- und Supportleistungen.

Langfassung

Das Panel beginnt mit einem humorvoll inszenierten Video, das die erfolgreiche Digitalisierung der Pflege im Paul-Gerhardt-Werk illustriert. Ursprünglich arbeitete die Organisation fast ausschließlich analog – mit Papierakten und nur einem Laptop für alle rund 700 Mitarbeitenden. In Zusammenarbeit mit Bechtle wurde eine moderne IT-Infrastruktur etabliert, inklusive zentraler, digitaler Pflegedokumentation, Backup-Lösungen, Security und regelmäßigen Updates. Zentrales Thema war die Überwindung von nicht-technischen Herausforderungen: insbesondere die Priorisierung von Projekten, die Organisationsstruktur ohne klassische IT-Abteilung und die Einbindung verschiedenster Nutzergruppen in den Transformationsprozess. Wichtig war dabei eine transparente Kommunikation, Teamwork auf Augenhöhe und Mut zum Verlassen klassischer Rollenbilder. Die individuellen Kompetenzen aller Beteiligten, insbesondere der Pflegekräfte, wurden als entscheidend für den Projekterfolg hervorgehoben.

Im zweiten Teil wird der Bechtle School Pilot vorgestellt: eine eigens entwickelte, cloudunabhängige Verwaltungs-IT für Schulen. Die Lösung entstand aus einem praktischen Bedarf, berücksichtigt länderspezifische Anforderungen und bietet Schnittstellen zu verschiedenen bestehenden Schulsoftware-Systemen. Besonderer Wert wird auf intuitive Bedienbarkeit, flexible Rollen- und Rechteverwaltung, hohe Automatisierung und Mobilität gelegt. Zudem ist ein umfassendes Schulungs- und Supportangebot Teil des Konzepts, um die Einführung und Nutzung möglichst reibungslos zu gestalten. Über technische Details wie On-Premises-Betrieb, Multi-Site-Konzepte und Datenmigration wird berichtet, inklusive angezeigter Oberflächen und Funktionen zur einfachen Nutzer- und Geräteverwaltung.

Abschließend wird betont, dass ständige Weiterentwicklung der Lösungen in enger Zusammenarbeit mit Schulen und Trägern erfolgt. Die Panelisten unterstreichen, wie sehr erfolgreiche Digitalisierung von Kommunikation, Teamwork und praxisnaher Unterstützung abhängt – und dass moderne Technologie eine Grundlage, aber nie Selbstzweck ist.

Gute IT merkt man oft erst, wenn sie endlich funktioniert.

— Betont die Unsichtbarkeit und Bedeutung zuverlässiger IT im Arbeitsalltag.

Moderne IT ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Werkzeug für eine gute Pflege.

— Hervorhebung des praktischen Nutzens und der Zielgerichtetheit digitaler Lösungen.

Wir hatten papierakten, Insellösungen und Systeme, die nicht miteinander gesprochen haben. Heute gibt es eine zentrale, digitale Pflegedokumentation.

— Zeigt den Wandel von fragmentierten zu integrierten IT-Systemen.

Wir ermutigen dazu, weg von den ganz klassischen Rollen und Aufgabenverteilungen zu gehen, sondern wirklich zu gucken, was braucht die Organisation und wie kommen wir da zügig voran.

— Plädiert für flexible Strukturen in der Zusammenarbeit bei Transformationsprojekten.

Unsere Lösung ist aus der Praxis entstanden. Das bedeutet, unsere Techniker haben sich nicht hingesetzt und haben gedacht, ach komm, wir entwickeln jetzt mal eine Lösung, sondern es ist wirklich aus der Praxis, aus dem jahrelangen Support vor Ort an den Schulen entstanden.

Schlüsselwörter

Digitale TransformationPflege-ITSchulverwaltungBenutzerintegrationIT-Infrastruktur

Produkte / Programme

Bechtle School PilotMicrosoft 365 (M365)ASV (Statistiktool, Baden-Württemberg)EDUSIS (Statistiktool, Rheinland-Pfalz)

Genannte Personen

Luise EnzDrick GrassNikolasHendrikAlessaDaniela MenrathSilke