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← Zurück 12:25 – 12:50 (25 Min.) · Business Applications-Stage · Vortrag auf einer Themenbühne (Strategic)
Security

No Risk Management - No Fun!

Ohne smartes Risikomanagement wird digitale Innovation schnell zum Blindflug. TrendAI Cyber Risk Exposure Management schafft Transparenz und liefert klare Entscheidungsgrundlagen für die Führungsebene, während die operative IT Risiken bewertet und Maßnahmen umsetzt. Der Vortrag bewegt sich bewusst auf strategischer Flughöhe: high level, klar, relevant.

Philip Seemann

Philip Seemann

Technical Partner Manager

Christoph Barreith

Christoph Barreith

Solution Architect - Security / Network

Wichtigste Erkenntnisse

8 Punkte

01

Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess, kein einmaliges Projekt.

02

Transparenz und Sichtbarkeit aller Systeme sind die Grundlage eines wirksamen Risikomanagements.

03

Priorisierung von Maßnahmen ist entscheidend, um Ressourcen effizient zu nutzen.

04

Kommunikation an die Geschäftsleitung erfordert einfache und verständliche Kennzahlen (z.B. Risikoscore).

05

Regulatorische Vorgaben wie NIS2 erhöhen den Druck, Risikomanagement professionell umzusetzen.

06

Die Integration bestehender Tools in ein zentrales Risikomanagementsystem ist möglich und sinnvoll.

07

Automatisierung und kontinuierliche Überwachung beschleunigen die Reaktionsfähigkeit gegen Bedrohungen.

08

Trend AI und die Zero Day Initiative liefern eine fundierte Grundlage für Schwachstellenmanagement.

Kurzfassung

Im Vortrag "No Risk Management, No Fun!" diskutieren Philipp Seemann und Christoph Barreit von Bechtle die Bedeutung eines effektiven Risikomanagements im IT-Bereich. Sie beschreiben, warum Transparenz, Priorisierung und kontinuierliche Überwachung unabdingbar sind, um Cyberrisiken zu minimieren. Tools wie Trend AI ermöglichen es Unternehmen, Risiken in Echtzeit zu bewerten und effizient zu kommunizieren. Besonders betont wird, dass Risikomanagement kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess ist. Die Vortragenden adressieren zudem aktuelle Herausforderungen, wie die Einhaltung von NIS2 und die Verknappung von IT-Ressourcen.

Langfassung

Der Vortrag thematisiert, warum Risikomanagement unverzichtbar für zeitgemäße IT-Sicherheit ist. Zu Beginn stellen die Referenten fest, dass in vielen Unternehmen noch kein ausreichendes Risikomanagement betrieben wird, und machen auf die Notwendigkeit von Transparenz in der IT-Landschaft aufmerksam. Sie schildern, dass Angreifer heutzutage gezielt Unternehmen attackieren, wodurch die Verteidigungsmaßnahmen vorausschauender und systematischer werden müssen. Die Kernfrage in der Cybersicherheit ist nicht mehr ob, sondern wie und wann ein Angriff gelingt. Es wird herausgestellt, dass Informationen nur dann wertvoll sind, wenn sie verständlich und gezielt kommuniziert werden – besonders an die Geschäftsleitung, für die einfache Scoring-Systeme hilfreich sind.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf Ressourcenknappheit: IT-Sicherheitsteams stehen vor der Herausforderung, die wichtigsten Aufgaben zu priorisieren, um die Effektivität zu erhöhen. Der Vortrag geht außerdem auf regulatorische Anforderungen wie NIS2 ein, welche die Notwendigkeit von Risikomanagement weiter verstärken. Das klassische Risikomodell wird erläutert: Risiko berechnet sich aus der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses multipliziert mit dessen Auswirkung. Dabei wird auf den Proactive-Kreis von Trend als Leitmodell eingegangen (Discover, Predict, Prioritize, Conform und Quantify). Anschauliche Beispiele aus der Praxis verdeutlichen, wie mangelnde Sichtbarkeit in Netzwerken zu erheblichen Problemen führen kann.

Die vorgestellte Plattform Trend AI von Trend Micro unterstützt Unternehmen, alle IT-Assets inklusive Cloud und Hybridinfrastrukturen zu erfassen, zu bewerten und übersichtlich zu präsentieren. Ein zentraler Risikoscore, der auch für die Führungsebene verständlich ist, bündelt alle Erkenntnisse. Einzelne Risiken werden automatisch priorisiert, was besonders bei Neueinführung der Tools oft aufzeigt, wie groß Handlungsbedarf besteht. Gamification-Ansätze in Unternehmen fördern zusätzliche Motivation.

Schwachstellenmanagement basiert maßgeblich auf Erkenntnissen aus der Zero Day Initiative (ZDI), an der Trend AI mit einem Großteil der Erkenntnisse beteiligt ist. Die Plattform ist dabei offen für Daten Dritter, sodass Unternehmen bestehende Lösungen weiterverwenden können. Abschließend wird klargestellt: Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess, der dauerhaft betrieben werden muss. Bechtle bietet dazu umfassende Services an und lädt zur persönlichen Beratung ein.

Risikomanagement [...] ist kein Produkt, was Sie heute bei uns am Stand einkaufen, morgen nach Hause fahren oder in die Arbeit das installieren lassen von der Bechtle und dann sagen, jetzt habe ich Risikomanagement. Wäre zu schön, so funktioniert es nicht.

— Klarstellung, dass Risikomanagement ein Prozess und kein einmaliges Produkt ist.

Ein CEO, CIO, CISO, Geschäftsführer, nennen Sie es, wie Sie es wollen, der heute nicht begriffen hat, dass sein Geschäftserfolg am Funktionieren seiner IT-Infrastruktur hängt, ist eine Fehlbesetzung. Punkt.

— Betonung der elementaren Bedeutung von IT-Sicherheit für das Unternehmen auf höchster Management-Ebene.

Also von daher, jo, sollte er dann vielleicht mal patchen. Ja, wir haben es eingeplant für den nächsten Patch-Zyklus in zwei Wochen, da ist es mitgepatcht. Das funktioniert nicht mehr.

— Beschreibung, wie sich das Patchmanagement und die Reaktionszeiten auf Bedrohungen heute radikal beschleunigt haben müssen.

Wir reden hier über einen kontinuierlichen Prozess, der permanent umgesetzt werden muss. Und auch da, wie mit vielen anderen Themen in der IT, wenn man es selber nicht schafft, muss man sich jemanden holen, der es für einen macht.

Schlüsselwörter

RisikomanagementTransparenzPriorisierungNIS2Zero Day Initiative

Produkte / Programme

Trend AITrend MicroZero Day Initiative (ZDI)Mythos (Anthropic)GitHubAWSEntra ID

Genannte Personen

Philipp SeemannChristoph BarreitDennisMythosMicrosoft