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Die Integration von IT und OT ist für den Erfolg der digitalen Fabrik und der Industrie 4.0 entscheidend.
Die industrielle Produktion wird zunehmend digitaler und intelligenter. Maschinen, Anlagen und Sensoren erfassen kontinuierlich Daten und tauschen diese in Echtzeit aus. So entstehen neue Möglichkeiten für Effizienzsteigerung, Transparenz und Prozessoptimierung. Volker Glöckle und Daniel Bossert zeigen anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Unternehmen diese Potenziale erfolgreich nutzen. Im Fokus steht dabei das Zusammenspiel von vernetzter Operational Technology (OT) und klassischer IT – und warumgenau diese Verbindung heute zum entscheidenden Erfolgsfaktor in der Fabrik wird.
Daniel Bossert
Volker Glöckle
Senior Vice President Integrated Automation, SICK AG
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Die Integration von IT und OT ist für den Erfolg der digitalen Fabrik und der Industrie 4.0 entscheidend.
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Standardisierung und Fokussierung (z.B. weniger Engineering-Tools) sind essenziell, um Komplexität in wachsenden Unternehmen zu meistern.
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Partnerschaften zwischen OT-Herstellern wie SICK und IT-Systemhäusern wie Bechtle ermöglichen skalierbare, ganzheitliche Lösungen.
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Künstliche Intelligenz und IoT-Technologien eröffnen neue Möglichkeiten – von Predictive Maintenance bis zu Echtzeit-Qualitätskontrolle.
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Praxisbeispiele wie bei Roche und Stihl zeigen den konkreten Nutzen von KI, IoT und Cloud im industriellen Umfeld.
Kurzfassung
Im Gespräch auf der Bechtle Microsoft World 2026 diskutieren Daniel Bossert (Bechtle) und Volker Glöckler (SICK AG) die Herausforderungen und Chancen der digitalen Fabrik. SICK AG, ein führender Anbieter von Sensorik und Automatisierung, beleuchtet seine Reise von individuellen Sensorlösungen hin zu umfassenden System- und Plattform-Ansätzen in enger Partnerschaft mit IT-Systemhäusern wie Bechtle. Besonders herausgestellt werden Anforderungen aus der Praxis, der zunehmende Bedarf an Fokussierung auf Kernkompetenzen sowie die Notwendigkeit von IT- und OT-Integration. Bechtle erklärt, wie sie Kunden über den gesamten Lifecycle IoT-basierter Lösungen begleiten – von der Proof-of-Concept-Phase bis zu Großausrollungen, etwa bei Roche und Stihl. Die Kooperationen schaffen praxisnahe Innovationen in Echtzeit-Datennutzung und KI-gestützten Qualitätskontrollen.
Langfassung
Der Vortrag thematisiert, wie die Digitalisierung die industrielle Produktion verändert und wie Unternehmen wie SICK AG und Bechtle IT- und OT-Welten zusammenbringen. SICK AG blickt auf 80 Jahre Erfahrung im Bereich Sensorik zurück und hat sich auf B2B-Lösungen in der Fabrik- und Logistikautomation fokussiert. Geschäftsführer Volker Glöckler berichtet exemplarisch von der Transformation des Unternehmens: Ausgangspunkt waren einzelne Sensoren, die spezifische Aufgaben wie Sicherheit an Maschinen erfüllten. Mit wachsender Produktvielfalt wuchs auch die Komplexität: heute werden über 40.000 Produkte in über 50 Ländern verkauft, was intern zu Herausforderungen bei Fokussierung, Standardisierung und Vertrieb führte.
SICK begegnete diesen Herausforderungen durch Bündelung von Kompetenzen, Standardisierung (z.B. Reduktion der Engineering-Tools von 70 auf 1) und Entwicklung modularer, anwendungsspezifischer Plattformen (beispielsweise Coriva Hub für die Vereinheitlichung von Echtzeit-Lokalisierungsdaten). Die engere Zusammenarbeit mit IT-Systemhäusern wie Bechtle ist entscheidend, um größere IT/OT-Projekte zu skalieren, denn SICK besitzt hohe Applikationsexpertise auf Sensorebene, nicht jedoch die breite IT-System-Kompetenz bis in Cloud, Security und Lifecycle-Management. Hier übernimmt Bechtle – als Anbieter Ende-zu-Ende – von der Beratung bis zum Betrieb und der Skalierung von Lösungen.
Bechtle-Berater Daniel Bossert erläutert, dass moderne IoT/AIOT-Lösungen nicht nur Technik, sondern vollständige Use-Case-orientierte Lösungen sind. Beispiele aus der Praxis sind Projekte bei Roche (Millionen vernetzter Sensoren für Raumbelegung und Fertigungstransparenz auf Microsoft Azure-Basis), Stihl (Smart-Product-Plattform für Hunderttausende Geräte), Predictive Maintenance und KI-gestützte Qualitätskontrolle (Bildaulösung, Anomalieerkennung). Der Fokus liegt auf Sicherheit, Lifecycle-Management und hybriden Deployment-Modellen (Edge/Cloud).
Im Zukunftsbild werden autarke, sich selbst steuernde Fabriken mit dynamischen Maschinen, realistischer Mensch-Maschine-Kollaboration und unternehmensübergreifendem Datenmanagement skizziert. Die größte Herausforderung bleibt die Komplexität dieser Transformation und die Notwendigkeit starker Kooperationen sowie interner Kompetenzentwicklung.
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Produkte / Programme
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