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← Zurück 15:15 – 15:30 (15 Min.) · Business Applications-Stage · Vortrag auf einer Themenbühne (Strategic)
Security

Die Beschleunigte Gefahr: Wie evasive Angreifer AI und Cross-Domain-Taktiken im Jahr 2026 nutzen

Die Bedrohungslandschaft 2026 ist durch immer schnellere und schwer fassbare Gegner gekennzeichnet, deren durchschnittliche Ausbruchszeit auf nur 29 Minuten gesunken ist. Erfahren Sie, wie Bedrohungsakteure KI, Cross-Domain-Angriffe über Endpoint, Identität, Cloud und SaaS hinweg sowie den Missbrauch von Vertrauen in Lieferketten und Cloud-Identitäten nutzen, um traditionelle Sicherheitskontrollen zu umgehen.

Elisabeth Meyer-Schubert

Elisabeth Meyer-Schubert

National Alliance Manager

Alexander Schmelzeis

Alexander Schmelzeis

Manager Corporate Sales

Wichtigste Erkenntnisse

5 Punkte

01

Angreifer nutzen zunehmend KI, um Angriffe schneller und effektiver durchzuführen.

02

Die durchschnittliche Ausbruchszeit eines Angriffs liegt mittlerweile bei 29 Minuten, Spitzenwerte sogar bei 27 Sekunden.

03

Sichtbarkeit und schnelle Reaktionsfähigkeit sind entscheidend für die Abwehr moderner Angriffe.

04

Klassische Sicherheitslösungen (z.B. nur Antivirus) reichen nicht mehr aus; umfassende Plattformen mit Identitätsschutz, SaaS-, Cloud- und Endpoint-Überwachung sind notwendig.

05

Regelmäßige Assessments im SaaS- und Identity-Bereich sind unerlässlich, um Risiken, Fehlkonfigurationen und kompromittierte Identitäten aufzudecken.

Kurzfassung

Der Vortrag von CrowdStrike auf der Bechtle Microsoft World 2026 beleuchtet die schnell zunehmenden Gefahren durch KI-gestützte und bereichsübergreifende Angriffstaktiken. Die Referenten Elisabeth Meier-Schubert und Alexander Schmelzeis stellen heraus, wie Bedrohungsakteure künstliche Intelligenz nutzen, um ihre Angriffe effizienter, schneller und täuschender zu gestalten. Dabei sinken die Zeiten für das Ausnutzen von Schwachstellen drastisch, und Unternehmen benötigen zukunftsfähige, ganzheitliche Sicherheitslösungen mit hoher Reaktionsgeschwindigkeit. CrowdStrike positioniert sich als Partner zur Verbesserung von Sichtbarkeit, Identitätsschutz und Konsolidierung im Security Stack. Zum Abschluss werden Assessments und konkrete Handlungsempfehlungen zur Risikoeinschätzung angeboten.

Langfassung

Im Rahmen der Bechtle Microsoft World 2026 präsentierte CrowdStrike aktuelle Erkenntnisse und Strategien im Umgang mit modernen, KI-gestützten Angreifergruppen. Die Referenten betonen, dass das Angriffsökosystem inzwischen über 281 verschiedene Gruppen umfasst, deren Vorgehen immer ausgefeilter und schneller wird. Besonders im Fokus stehen dabei der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) durch Angreifer, etwa für Social Engineering, Stimmimitierung und Automatisierung von Angriffen. Während früher Teams mehrere Stunden oder sogar Tage für Exploits und Phishing-Kampagnen benötigten, liegt die durchschnittliche Ausbruchszeit eines Angriffs mittlerweile bei nur 29 Minuten – im Extremfall sogar 27 Sekunden, was übliche Reaktionszeiten vieler Unternehmen weit unterschreitet.

CrowdStrike hebt hervor, dass Schnelligkeit und Visibilität entscheidende Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Verteidigung sind. Es reicht nicht mehr aus, klassische Antivirus- oder EDR-Tools einzusetzen. Vielmehr muss über alle Domänen hinweg – Endpoint, Cloud, Identitäten und SaaS-Anwendungen – ein umfassender Überblick gewährleistet sein. Die Plattform von CrowdStrike verspricht dabei, hochintegrierte Module für Endpoint, Identity, Logdatenmanagement (SIEM), Schwachstellenmanagement und mehr zu bieten. Eine zentrale Rolle spielen dabei KI-gestützte Funktionen wie "Charlotte AI", die Administratoren bei der Handhabung und Analyse unterstützen.

Ein praxisnaher Aspekt sind Assessments zur aktuellen Lagebewertung und Fehlkonfigurationserkennung insbesondere in SaaS-Umgebungen wie Azure, Salesforce, Workday und ServiceNow. Diese lassen sich unkompliziert implementieren und liefern Unternehmen schnelle und konkrete Einblicke in ihr Risikoprofil. CrowdStrike kooperiert mit Anbietern wie Anthropic und Nvidia, um fortschrittliche KI-Sicherheit weiterzuentwickeln. Ebenso nimmt das Thema Browser Security und Zero Standing Privileges mit der Verlagerung vieler Unternehmensprozesse in den Browser weiter an Bedeutung zu.

Abschließend werden die Konsolidierung der Security-Infrastruktur und die Notwendigkeit herausgestellt, neue Tools intelligent zu integrieren und das Budget optimal zu nutzen. Die Sprecher laden zur weiteren Vertiefung am CrowdStrike-Stand ein und verweisen auf aktuelle führende Positionierungen im Gartner Magic Quadrant.

Die durchschnittliche Ausbruchszeit sind 29 Minuten. Aber der schnellste Angreifer im Unternehmen brauchte nur 27 Sekunden.

— Die Referenten unterstreichen damit die dramatische Verkürzung der durchschnittlichen Zeit bis zum Durchbruch eines Angreifers.

KI ist in aller Munde und das ist nicht nur bei Mitarbeitern so, das ist auch bei den Angreifern so.

— Hier wird explizit auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Angreifer hingewiesen.

Man muss verstehen, wer ist da draußen, welche Gruppen gibt es, welche Ziele haben sie, weil wenn ich verstehe, wen gibt es da draußen, wer greift wen an, warum wird angegriffen, das ist die DNA, die sich in der gesamten Plattform wiederfindet.

— Die Bedeutung von Angreiferklassifizierung für die Sicherheitsstrategie wird betont.

Wenn Mythos und die anderen LLMs noch [...] weiter sich entwickeln werden, wird es noch schneller werden.

Schlüsselwörter

KISaaS-AssessmentIdentity SecurityAngreifergruppenVisibilität

Produkte / Programme

CrowdStrikeCharlotte AIAnthropicNvidiaAzureSalesforceWorkdayServiceNowKubernetesDockerAWSGoogle Cloud

Genannte Personen

Elisabeth Meier-SchubertAlexander SchmelzeisMythos