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← Zurück 13:30 – 14:00 (30 Min.) · Modern Work & AI-Stage · Vortrag auf einer Themenbühne (Technical Basics)
Modern Work & AI

Das Ende der App

Buttons, Menüs, Dashboards: wir klicken seit 40 Jahren. Das ändert sich gerade. KI-Agenten ersetzen Interfaces, Absicht ersetzt Navigation. Was das konkret für Microsoft 365 und euren Arbeitsalltag bedeutet und warum ihr schon mittendrin seid.

Melina Nagel

Melina Nagel

Wichtigste Erkenntnisse

5 Punkte

01

KI-Agenten verlagern den Fokus von der App-Nutzung hin zur ergebnisorientierten Interaktion.

02

Ein Drittel der Arbeitszeit wird aktuell für Navigation zwischen Tools verschwendet – hier bieten Agenten enorme Effizienzvorteile.

03

Die Akzeptanz für agentenbasierte Workflows ist bereits hoch: 60% der Befragten bevorzugen Agenten gegenüber Webseiten.

04

Transformation kann und sollte mit kleinen Use Cases und klarer Governance beginnen.

05

Mitarbeitende müssen frühzeitig einbezogen werden, um den Wandel nachhaltig zu gestalten.

Kurzfassung

Die Session beleuchtet, wie sich die Nutzung von Apps und digitalen Tools durch die Integration von KI und Agenten grundlegend verändert. Während früher der Fokus auf möglichst vielen Apps lag, rückt heute der Kontext und die Erreichung von Ergebnissen über KI-gesteuerte Agenten immer mehr in den Mittelpunkt. Beispiele aus der Konsumwelt und dem Arbeitsalltag, wie Chatbots auf Webseiten oder Microsoft Copilot und Scout, zeigen den Wandel hin zu autonomerem Arbeiten. Die Studie, dass 60% der Befragten lieber einen Agenten als eine Webseite nutzen würden, unterstreicht diese Entwicklung. Am Ende steht die Empfehlung, mit kleinen Use Cases zu beginnen, Governance zu beachten und Mitarbeitende einzubinden.

Langfassung

Die Session „Das Ende der App“ auf der Bechtle Microsoft World 2026 analysiert den Wandel in der digitalen Arbeitswelt, ausgelöst durch den verstärkten Einsatz von KI-basierten Agenten. Einst war es für Unternehmen und Nutzer vor allem wichtig, „dabei zu sein“, Hauptsache, die App oder das neueste Tool gehört zum Portfolio. In den letzten Jahren jedoch hat sich der Fokus verschoben: weg von möglichst vielen, isolierten Apps, hin zu ganzheitlichen Kontexteingaben und intelligenten Systemen, die Ergebnisse liefern, ohne dass Nutzende sich durch zahlreiche Tools und Menüs navigieren müssen.

Am Beispiel eines britischen Kosmetikshops und Agent-basiertem Einkaufserlebnis wird gezeigt, wie User direkt ihren Bedarf äußern können (z. B. ‚Welche Augencreme passt zu meiner Haut?‘), woraufhin der Agent sorgar komplexe Ergebnisse liefert und den Einkauf autonom abwickelt. Auch in der Arbeitswelt spiegeln Microsoft Copilot, Cowork und insbesondere das neue Microsoft Scout diese Entwicklung wider: Aufgaben werden nicht mehr in fragmentierten Anwendungen erledigt, sondern durch delegierbare, teil- oder vollautonome KI-Agenten, die flexibel und dauerhaft im Hintergrund agieren.

Statistiken belegen laut einer Microsoft-Umfrage den Trend: 60% der Befragten würden lieber mit einem Agenten als mit einer Webseite interagieren. Im Schnitt geht ein Drittel der Arbeitszeit allein für die Navigation zwischen Tools verloren. Ziel ist daher, die kognitive Belastung durch zu viele Systeme zu reduzieren und stattdessen intent-basierte Prozesse zu ermöglichen, bei denen das Ziel und nicht der Weg im Mittelpunkt steht.

Die Empfehlung zum Wandel lautet: Transformation muss nicht mit großen Projekten beginnen. Stattdessen sollen kleine, gemanagte Use Cases ausprobiert, das Thema Governance nicht vergessen und die Mitarbeitenden aktiv eingebunden werden. Die Session schließt mit dem Impuls, dass Software künftig nur noch die Oberfläche eines Systems ist, das man selbst womöglich bald nicht mehr direkt bedienen muss.

Wir öffnen irgendwie ein Tool... und erledigen die Aufgabe selber. Aber gerade sind wir so in diesem Switch dahin, dass wir nur noch eigentlich den Wunsch haben, wir sagen, was wir brauchen.

— Beschreibt den fundamentalen Wandel in der täglichen Arbeitsweise vom selbstgesteuerten Workflow zum intent-basierten Arbeiten.

Die Arbeit ist nicht so schwer geworden, sie ist einfach zu viel geworden.

— Fasst den Hauptpainpoint des heutigen Arbeitsalltags zusammen und begründet die Notwendigkeit von KI-unterstützter Optimierung.

Software ist nur die Oberfläche von einem System, das wir bald vielleicht nicht mehr bedienen müssen.

— Gibt einen visionären Ausblick auf die zukünftige Rolle von Software im Kontext von KI-Agenten.

Wir haben ganz schön viel Contentwechsel pro Tag, dann haben wir irgendwie ein Drittel unserer Arbeitszeit pro Tag, die wirklich nur für die Navigation verloren geht.

Schlüsselwörter

KI-AgentenArbeitsmodellApp-NutzungMicrosoft CopilotAutonomie

Produkte / Programme

Microsoft CopilotMicrosoft CoworkMicrosoft ScoutGoogle PayApple PayMercedes (Brand / Beispielshowroom)

Genannte Personen

(keine spezifischen Personen genannt)