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Vibe Coding ermöglicht die schnelle, KI-basierte App-Entwicklung mit natürlicher Sprache ohne manuelle Codeeingabe.
Digitale Anforderungen entstehen heute schneller als klassische Entwicklungsprozesse sie umsetzen können. Vibe Coding beschreibt einen intuitiven, iterativen Ansatz, mit dem Fachideen unmittelbar in funktionierende Anwendungen überführt werden. In diesem Vortrag wird verständlich erläutert, was Vibe Coding bedeutet, wie Power Apps diesen Ansatz unterstützt und wie in kurzer Zeit eine einfache Business App entsteht. Ziel ist es zu zeigen, wie Vibe Coding als nächste Evolutionsstufe von No Code un
Alexander Nerling
Senior Consultant
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Vibe Coding ermöglicht die schnelle, KI-basierte App-Entwicklung mit natürlicher Sprache ohne manuelle Codeeingabe.
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Die Einstiegshürden für Citizen Development werden erheblich gesenkt, fachliche Ideen lassen sich schneller prototypisieren.
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Low-Code und No-Code stoßen aufgrund technischer und organisatorischer Hürden an Grenzen, die Vibe Coding überwinden kann.
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Qualität und Wartbarkeit der Anwendungen steigen durch KI-Unterstützung und Best-Practice-Ansätze.
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Microsoft entwickelt die Power Platform kontinuierlich weiter, neue Tools und Integrationen entstehen (MCP Server, Code Apps).
Kurzfassung
Im Vortrag stellt Alexander Nährling von Bechtle die neue Entwicklungsmethode "Vibe Coding" für Microsoft Power Apps vor. Die Methode nutzt künstliche Intelligenz, um mit natürlichen Sprachprompts Business-Applikationen schneller und ohne manuellen Code zu erstellen. Anhand eines Praxisbeispiels demonstriert er die Umsetzung einer Mitarbeiter-Management-App mit Vibe Coding im Power Apps Maker Studio. Die neue Lösung senkt die Einstiegshürde im Vergleich zu bisherigen Low-Code-/No-Code-Ansätzen und adressiert speziell die Herausforderungen im Citizen Development. Abschließend werden zukünftige Entwicklungen bei Power Apps, wie der MCP Server und Code Apps, erwähnt.
Langfassung
Alexander Nährling, Berater vom Bechtle Systemhaus Mannheim, präsentiert auf der BMSW 2026 die innovative Methode des „Vibe Coding“ („Wipe Coding“ im Text; korrekter: Vibe Coding) im Zusammenspiel mit Microsoft Power Apps. Ziel ist es, Business-Applikationen schneller, einfacher und ohne Programmieraufwand mithilfe von KI-gesteuerten, natürlichen Spracheingaben (Prompts) zu erstellen. Nährling beginnt mit einer Einführung und einer persönlichen Note, um das Publikum abzuholen, und erklärt anschließend sowohl die seriöse als auch seine eigene charmante Definition von Vibe Coding: Software-Entwicklung ganz ohne eigene Codezeile, gesteuert durch sprachliche Anweisungen an eine KI, wobei der „Vibe“ zwischen Mensch und KI passen muss.
Er zeigt die drei Hauptbestandteile von Vibe Coding für Power Apps: (1) komplette Entwicklung im Webbrowser ohne zusätzliche Tools, (2) Inline-Interaktion zur nahtlosen Modifikation einzelner Elemente und (3) automatische Generierung des Datenmodells samt Beziehungen. In einer praxisnahen Demo entwickelt er live eine App zur Mitarbeiter- und Kapazitätenverwaltung, wobei Mitarbeitende Profile, Qualifikationen und Skills pflegen können und Teamleiter gezielt Kapazitäten zuordnen. Dabei wird das Tool angetriggert, ein Datenmodell samt Wireframe (passend zum Bechtle Corporate Design) zu erstellen, wobei verschiedene Interaktionsmöglichkeiten (z.B. Prompt-Optimierung) vorgestellt werden.
Er hebt hervor, dass die Technologie noch im Preview-Status ist, aber schon effizient einen Plan für die App generiert, inkl. Datenmodell, Design und Use Cases. Nährling thematisiert die klassischen Herausforderungen des Citizen Development mit Low-Code/No-Code: fehlende IT-Kapazitäten, Lücken zwischen Fachbereichen und IT, schwankende Qualität und unterschätzter Wartungsaufwand. Vibe Coding kann diese Hürden senken, da der Einstieg intuitiver ist (keine Code-Schnipsel, keine Blackbox), die Entwicklung schneller geht und die KI tendenziell Best Practices einhält.
In der Live-Demonstration zeigt er weitere Interaktionen, wie nachträgliche UI-Anpassungen via Prompts. Er weist darauf hin, dass man aktuell im generierten Code noch nicht direkt editieren kann (noch Read-Only), aber dies auf der Microsoft Roadmap steht. Fortgeschrittene Integration mit bestehenden Daten (Dataverse, SharePoint-Listen) ist bereits möglich. Die fertige App wird wie gewohnt publiziert und kann im Unternehmen genutzt werden.
Im Ausblick streift er den Power Apps MCP Server (mit natürlicher Sprache bestehende Apps modifizieren, via Visual Studio Code) und Power Apps Code Apps (Quellcode-Auslagerung und KI-gestützte Entwicklung). Abschließend lädt er zu persönlichen Kontakten und Workshops ein und betont die Freude an der Arbeit mit neuen Tools.
Schlüsselwörter
Produkte / Programme
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