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Ohne klare Governance-Strukturen entsteht Agent-Sprawl, Schatten-IT und Innovationsstau.
Copilot Studio demokratisiert die Entwicklung von Agents – insbesondere für Maker aus den Fachbereichen. Genau hier liegt jedoch das Risiko: fehlendes Architekturverständnis, unklare Verantwortlichkeiten und Governance‑Lücken führen häufig zu Schatten‑IT, Compliance‑Verstößen und schwer beherrschbaren Agent‑Landschaften. Der Vortrag zeigt, warum ein unkontrollierter Maker‑Ansatz eigentlich immer scheitert und welche Governance‑Modelle Produktivität ermöglichen, ohne Kontrolle zu verlieren.
Florian Vees
Lead Consultant Competence Center Microsoft Hybrid & Cloud Solutions
Jannik Blatter
Consultant Competence Center Microsoft Hybrid & Cloud Solutions
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Ohne klare Governance-Strukturen entsteht Agent-Sprawl, Schatten-IT und Innovationsstau.
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‘Maker’ brauchen ausreichend Zeitressourcen und klare Verantwortlichkeiten.
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Technische und organisatorische Governance müssen Hand in Hand gehen.
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Das Center of Excellence als bereichsübergreifendes Gremium ist unverzichtbar für nachhaltige Agent Governance.
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Compliance, Datenschutz und Qualitätssicherung sind zentrale Herausforderungen beim Einsatz von KI-Agenten.
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Fachbereiche und Management müssen in die Strukturen und Entscheidungen eingebunden werden.
Kurzfassung
Im Rahmen der Bechtle Microsoft World 2026 diskutieren Janik Blatter und Florian Fees, wie Agent Governance im Kontext von Microsoft Copilot Studio richtig umgesetzt werden kann und warum dies heutzutage selten gelingt. Sie erläutern typische Herausforderungen bei der Einführung von KI-Agenten, insbesondere im Zusammenspiel von technischer und organisatorischer Governance. Die Sprecher betonen, dass unabhängig von den gewählten Tools – Copilot, Power Platform, Azure – skalierbare KI-Lösungen nur durch klare Prozesse und Verantwortlichkeiten erfolgreich sind. Ein besonderes Augenmerk gilt der Rolle von sogenannten Makern, den technischen und organisatorischen Fallstricken sowie der Wichtigkeit eines Center of Excellence.
Langfassung
Die Präsentation auf der Bechtle Microsoft World 2026 fokussiert sich auf das Thema Agent Governance im Kontext der Microsoft Copilot Studio Infrastruktur. Janik Blatter und Florian Fees greifen typische Kundenszenarien auf, etwa einen mittelständischen Industriekunden mit beginnender Copilot-Adoption, und beleuchten die Herausforderungen, die dabei regelmäßig auftreten: Besonders die Einführung von HR-Agenten wird wegen Ängsten und Komplexitäten als schwierig bezeichnet. Die beiden Experten warnen davor, Governance mit rein technischer Verwaltung zu verwechseln; auch die organisatorische Dimension, wie z. B. die Rolle des Makers (Fachbereichsvertreter mit technischem Gestaltungsfreiraum), muss bedacht werden.
Häufig fehlt den Makern die für hochwertige Agentenentwicklung notwendige Zeit – weniger als ein Tag pro Woche reicht dafür nicht aus. Die vermeintliche Demokratisierung durch Low-Code-Tools birgt Risiken, etwa Datensicherheits- und Compliance-Verstöße, wenn Governance-Elemente wie Intake-Prozesse, Freigaben und Qualitätssicherung fehlen. Ohne diese Strukturen entstehen Schatten-IT, Agent-Sprawl und unkontrollierte Agentenlandschaften, die Innovation eher behindern als fördern.
Im Detail wird diskutiert, wie technische Governance gestaltet wird: Mit Environment-Strategien (Dev, Test, Prod), Data Loss Prevention, Connector-Regeln und Entwicklungsstandards. Der Wechsel von Agent Builder zu Copilot Studio ermöglicht professionellere Entwicklung, insbesondere bei komplexeren Use Cases und Integrationen (SAP, CRM etc.). Ein zentraler Erfolgsfaktor ist das Center of Excellence, ein bereichsübergreifendes Gremium mit Entscheidungsgewalt, das für Prozesse wie Intake, Freigaben, QS und Deployment verantwortlich ist und regelmäßige Reviews durchführt.
Die Referenten betonen, dass technologische Komponenten oft schon gut abgedeckt sind, aber die organisatorische Governance – insbesondere die Beteiligung und das Commitment von Geschäftsleitung sowie Fachbereichen – meist zu kurz kommt. Nachhaltige Agent-Governance entsteht aus dem Zusammenspiel von Technik, Prozessen, Standards und abgestimmten Verantwortlichkeiten. Wichtig sei ein klarer Entwicklungs- und Betriebsprozess sowie ein verbindliches Mandat für das Center of Excellence.
Schlüsselwörter
Produkte / Programme
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